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spacer2 Transional Justice
   

 

»Transitional Justice« bezeichnet die gesellschaftliche und rechtliche Aufarbeitung der von schweren Menschenrechtsverletzungen geprägten Vergangenheit eines Staates. Zwischen den Aufarbeitungsprozessen in aller Welt hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten der Austausch erheblich zugenommen. Dabei werden die Aufarbeitungsprozesse in Deutschland nach dem Ende des 2. Weltkrieges und nach dem Ende der DDR-Diktatur weltweit als gute Beispiele angesehen. Doch gilt dies wirklich und für alle Bereiche von Transitional Justice in Deutschland? Welche Instrumente und Mechanismen wie etwa Lustrationsprozesse, strafrechtliche Aufarbeitung, Entschädigungen oder Gedenkstätten wurden weltweit genutzt, welche Erfahrungen gemacht und vor welchen Herausforderungen stehen wir heute? Welche Maßstäbe ergeben sich aus den Menschenrechten für Transitional Justice?

Diesen Fragen soll die Veranstaltungsreihe nachgehen. Sie will damit eine Bilanz ziehen nach 70 Jahren Transitional Justice-Prozessen, die 1945 in Deutschland begannen und später in Europa und weltweit Teil von Friedens- und Demokratisierungsprozessen wurden. Sie will auch klären, was wir in Deutschland von den weltweiten Entwicklungen lernen können ‑ für die fortdauernde Aufgabe der Aufarbeitung unserer Vergangenheit ebenso wie für die Unterstützung von Transitional Justice-Prozessen in unseren Nachbarländern und in Postkonfliktsituationen weltweit. Hierfür braucht es einen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis aus Deutschland und diesen Staaten. Die Veranstaltungsreihe möchte einen Beitrag hierzu leisten.

     
  Auftraggeber:
Aufgabe:
Bundesstiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« (Stiftung EVZ)
Gestaltung einer Wortmarke zur Veranstaltungsreihe »Transitional Justice«
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