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spacer2 Bundesstiftung Aufarbeitung

 

Wie erinnert man sich heute in Russland an den GULAG, in dem unter Stalin bis zu 20 Millionen Menschen zu Zwangsarbeit genötigt wurden und unzählige ihr Leben verloren? Während in den 1990er Jahren viele Opfer rehabilitiert wurden und eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit langsam begann, dreht sich heute das Rad der Geschichte in eine andere Richtung. Doch es gibt auch Menschen, die staatliche Verbrechen anprangern, nach der Verantwortung der Gesellschaft fragen und ihre eigenen Wege des Gedenkens an die Opfer suchen.

Die Filmemacherin Kerstin Nickig besuchte die einzige GULAG-Gedenkstätte Russlands, die sich auf dem Gelände eines authentischen Straflagers für politische Gefangene befindet: Perm-36. Ihr beeindruckender Film spürt in Gesprächen mit ehemaligen Häftlingen, Bü̈rgerrechtsaktivisten, Lageraufsehern und Neostalinisten den Sichtweisen auf den GULAG und die politische Verfolgung in Russland nach. Wie wird heute in Russland Geschichte (um)interpretiert, welche Auswirkungen hat die Perspektive auf die Vergangenheit fü̈r das Selbstverständnis der russischen Gesellschaft heute, welche Bedeutung hat Aufarbeitung fü̈r gegenwärtige und kü̈nftige gesellschaftliche und politische Entwicklungen?

 

Auftraggeber:
Aufgabe:

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Gestaltung des Veranstaltungsflyers »Die Macht der Erinnerung –
GULAG-Gedenken in Russland«

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